Clearingstelle für Produktionsdienstleistungen von MDR und MFFV ist online

MDR und MFFV führen eine gemeinsame Clearingstelle ein. Damit soll die Kommunikation zwischen dem Sender und den produktionstechnischen Dienstleistern sowie den Auftragsproduzenten verbessert werden.

Die Clearingstelle ist eine zentrale Anlaufstelle zur Klärung von Problemen und grundsätzlichen Fragen, die sich aus den Vertragsbeziehung der Parteien ergeben können. Produktionsdienstleister sowie Auftragsproduzenten des Mitteldeutschen Rundfunks können die neue Stelle nutzen. Auch feste und freie Mitarbeiter der Produktionsfirmen haben jederzeit die Chance sich an die Clearingstelle zu wenden. Dafür sind die E-Mail Adressen clearingstelle@mffv.de und clearingstelle@mdr.de eingerichtet worden.

In dem Gremium sitzen jeweils zwei Vertreter des MFFV und des MDR. Holm Taddiken (Cine Impuls) und Thomas Niemann (Centauri Film) vertreten den MFFV für Produktionsdienstleister und Christoph Kukula (42film) und Anna Schmidt (SchmidtFilm) sind Ansprechpartner für die Auftragsproduzenten. Der MDR wird von Robert Nagel und Jana Koark (Zentrales Produktionsmanagement) und Holger Kouschil (Programmdirektion) vertreten.

Eingereichte Fälle werden zeitnah bearbeitet. Dabei wird nicht in laufenden Verhandlungen oder Produktionen eingegriffen. Die Clearingstelle bemüht sich eine Lösung zu finden und wird nach eingehender Beratung eine entsprechende Empfehlung aussprechen.

Über ein Jahr hatten sich Vertreter von MDR, IGFF und MFFV über die Situation der technischen Dienstleister und Auftragsproduzenten in Mitteldeutschland ausgetauscht. Neben einem Gütesiegel für Dienstleister, detaillierteren Kalkulationsrastern in Rahmenverträgen, einer Honorar-Aufgreifschwelle und Acht-Stunden-Schichten, für den Bereich Aufnahme (zum Beispiel bei EB Teams), wurde auch die Einführung der Clearingstelle vereinbart.

Die Clearingstelle hat ihre Arbeit bereits aufgenommen. Nach einem Jahr soll ihr Nutzen und Wirken evaluiert werden.